Pia  Bork Office Training München

Training und Coaching für Word, Excel, Powerpoint und Outlook - Office 2007/2010 - Office 2003

Office 2007 und 2010

Überblick | Word | Excel | Outlook | PowerPoint

Unterschiede zwischen Office 2007 und 2010

 

  1. Office-/Dateimenü
  2. Multifunktionsleiste/Multifunktionsband
  3. Screenshots
  4. Einfüge-Optionen
  5. Änderungen in Outlook 2010
  6. Änderungen in Powerponit 2010
  7. Änderungen in Excel 2010
  8. Änderungen in Word 2010
  9. Zusammenarbeit mit Sharepoint 2010

1. Office-/Dateimenü

In Office 2007 wurde mit der Multifunktionsleiste das Office-Menü eingeführt: ein runder Knopf am linken oberen Rand der Multifunktionsleiste. In Office 2010 wird stattdessen ein Register Datei verwendet. Anwender haben den Office-Knopf nicht als anklickbares Menü wahrgenommen.

Mit der Änderung von Office-Button zu Datei-Register geht auch eine grundlegende Neustrukturierung des Office-Menüs einher. Datei öffnet nicht mehr ein kleines Menü, sondern einen bildschirmfüllenden Bereich mit allen Optionen. Im Datei-Register ist alles versammelt, was sich mit dem Aussehen und dem "Drumherum" eines Dokumentes befasst: von den Dateieigenschaften über das Aussehen im Ausdruck bis hin zu Berechtigungen.

2. Multifunktionsleiste/Multifunktionsband

Mit Office 2007 wurde die Menüführung auf den "Ribbon" oder die Multifunktionsleiste umgestellt. Lediglich Outlook 2007 behielt noch einen Teil der traditionellen Klappmenüs bei. Die Multifunktionsleiste war nicht durch den Anwender änderbar, sie konnte nur via Programmierung beeinflusst werden. Der Anwender hatte lediglich die Schnellstartleiste, um eigene Anpassungen zu machen.

In Office 2010 hat sich einiges geändert: der jetzt auf Deutsch "Menüband" bezeichnete Ribbon kann von jedem Anwender verändert werden. In den Optionen eines jeden Programmes findet sich eine Rubrik, um das Band anzupassen.

3. Screenshots

Alle Office 2010-Programme verfügen über eine eingebaute Screenshot-Funktion, Aus jedem Programm heraus lassen sich schnell Bildschirmfotos schießen.

4. Einfüge-Optionen

Seit mehreren Versionen hat sich der Komfort beim Ausschneiden/Kopieren und Einfügen erhöht. Bereits mit Office 2002 kamen die Einfüge-Optionen, die eine rasche Auswahl verschiedener Möglichkeiten beim Einfügen boten. Das wurde bis Office 2007 weiter ausgebaut.

Office 2010 hat das noch mal erweitert - ich scheue mich jetzt, von einer Verbesserung zu sprechen. Die Einfüge-Optionen sind noch ausgefeilter und vielfältiger, aber für manch einen Anwender auch sehr verwirrend.

5. Änderungen in Outlook 2010

Outlook 2007 hatte noch kein durchgehendes Ribbon-Konzept. Das Hauptfenster wurde noch über die traditionellen Pulldown-Menüs bedient, Multifunktionsleisten gab es nur in den Mail-, Termin-, Aufgaben- oder Kontaktfenstern.

In Outlook 2010 ist das Menüband jetzt durchgängig verfügbar. Zudem gibt es einige praktische Neuerungen:

6. Änderungen in Powerpoint 2010

Lag in Powerpoint 2007 der Schwerpunkt ausschließlich auf einer verbesserten Grafikfähigkeit, wurde mit 2010 die Integration von Multimedia in den Vordergrund gestellt. Praktisch:

Aber auchin anderen Bereichen hat sich etwas getan:

7. Änderungen in Excel 2010

Darstellung und Präsentation von Tabellen ist der Schwerpunkt: Bedingte Formate sind verbessert worden und können jetzt individuell angepasst werden. Sparklines sind kleine Mini-Diagramme, die in eine Zelle integriert werden können - viele finden das sehr praktisch und nützlich.

Datenauswertungen mit Pivottabellen und -charts wird komfortabler. So lassen sich Details zu einem Datenpunkt mit einem Datenschnitt schnell filtern. PowerPivot erfordert einen Sharepoint 2010-Server, um sinnvoll eingesetzt zu werden - damit habe ich keine Erfahrungen.

8. Änderungen in Word 2010

Für mich ein absolutes Highlight ist die neue Dokumentstruktur, die eine bearbeitbare Gliederungsansicht zeigt. Ansonsten hat sich in Word 2010 für den Normalanwender nicht viel getan im Vergleich zu Office 2007. In den Microsoft-Broschüren lese ich:

Entfallen ist das Autozusammenfassen. Nicht mehr weiterentwickelt wird das RTF-Format, die neuen Feature gehen beim Speichern in RTF verloren.

9. Zusammenarbeit mit Sharepoint 2010

Dazu kann ich leider nichts sagen - es soll alles sehr viel besser geworden sein. Microsoft verspricht eine gemeinsame und gleichzeitige Arbeit am Dokument, neue Inhalte sollen sofort automatisch hervorgehoben werden, die Anzeige von Änderungen anderer Autoren soll beinahe in Echtzeit erfolgen ...

In Ermangelung eines eigenen Sharepoint 2010-Servers und in Ermangelung von "Mitspielern" kann ich nur auf die Erfahrungsberichte während der Beta-Phase zurückgreifen. Das war nicht so reibungslos und hat mir keine Lust auf mehr Ausprobieren gemacht. Zudem haben alle meine Kunden sich von Experimenten mit Sharepoint verabschiedet.

 

09.05.2010

 

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